Hypnose


Alle unter dem Punkt Coaching aufgeführten Themen lassen sich auch sehr schnell und zielführend unter Hypnose bearbeiten.
Hypnose ist dabei eine Methodik, die medizinisch und psychtherapeutisch anerkannt ist. Sie induziert einen sogenannten Trance-Zustand, in dem man loslassen kann und sich gleichzeitig in einer hochkonzentrierten Wachbewußtseinsphase befindet, in der effektiv und schonend mit dem Unterbewusstsein gearbeitet wird. Sie ist ähnlich einer Medititation, die allerdings im Hier und Jetzt verortet und nicht tiefenursächlich sucht.
Jederzeit haben Sie als Hypnotisand die Kontrolle, befinden sich nicht in komatösen Schlafzuständen oder werden manipuliert. Die Arbeit mit Hypnose setzt ein Interagieren voraus und hilft,  sich von negativen Glaubenssätzen zu lösen bzw. neue, andere förderliche und Ihnen helfende Verhaltensmuster zu verankern.
Bitte haben sie daher keine Sorge und lösen sich von Bildern, die Sie eventuell aus den Medien vor Augen haben - mit dieser "Show"-Hypnose hat eine ernsthaft und sorgfältig angewendete Hypnose rein gar nichts zu tun.
Sie befinden sich bei und mit mir in einem geschützten Raum und dürfen auf meine Sorgfalt und Unterstützung bei Ihren Vorhaben bauen.


 Bitte beachten Sie dabei:
Ich habe keine psychotherapeutische Heilerlaubnis.
Daher finden Hypnosen nur ausserhalb von bestimmten medizinischen und psychischen Kontraindikationen (Ausschlüssen) statt, die in einem sorgfältigen Erst- und Vorbereitungsgespräch besprochen werden.
Für folgende Anwendungen ausserhalb des medizinisch-therapeutischen Bereiches eignen sich Hypnosen sehr gut:

  • Rauchentwöhnung
  • Gewichtsreduktion
  • Entspannung
  • Blockadenlösung
  • Prüfungsängste
  • Selbstvertrauen
  • Hypnoanalytik
  • Zielfindung

Bitte kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie weitere Fragen haben.




Kontraindi­kationen -
wann darf Hypnose nicht zur Anwendung kommen?


Hypnose ist eine wirkungsvole Methodik zur Persönlichkeitsarbeit. Es gibt jedoch medizinische und persönliche Einschränkungen, bei denen eine Hypnose aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anwendung kommen darf. Die aufgelisteten Bereiche dienen Ihrer Vorabinformation.



Bei einem kürzlich zurückliegenden Herzinfarkt oder Schlaganfall.


Bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen

Hier ist Tiefenentspannung kontraindiziert. Hierzu zählt beispielsweise eine Herzinsuffizienz. Bitte fragen Sie ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin, um sicher zu gehen.

Bei Thrombose-Patienten.

Schwangerschaft - hier sollte nur mit sehr besonderer Vorsicht und nur mit speziellen Hypnosetechniken gearbeitet werden.

Epilepsie - hier könnte ein Anfall ausgelöst werden.

Bei schwerwiegende Erkrankungen des zentralen Nervensystems, hier können die Ausfallerscheinungen verstärkt werden ( Bsp. Morbus Parkinson).

Die Einnahme von Psychopharmaka - da diese teilweise die Wirkung der Hypnose erheblich beeinträchtigen können.

Alkohol-, Drogen oder Medikamentenabhängigkeit. Hier ist die Funktion des  Gehirns/ZNS häufig sehr stark beeinflusst.

Persönlichkeitsstörungen




Bei geistiger Behinderung, da hier die Gehirnfunktion beeinträchtigt ist und die Wirkung der Hypnose dann nur schwer einzuschätzen ist.

Psychische Erkrankungen wie Psychosen, Schizophrenie, bipolare Störungen, endogene Depressionen, emotional instabile Persönlichkeitsstörung oder andere schwere psychische 

Erkrankungen - besonders bei Vorliegen von Wahn oder dissoziativen Symptomen.

Wenn Sie aus religiösen Gründen Bedenken haben.

Wenn Sie dem Hypnotiseur/der Hypnotiseurin eine ablehnende Haltung gegenüberbringen, kein Vertrauen aufbauen können und in Ihnen daher unangenehme Gefühle entstehen.

Wenn Sie vor Hypnose Angst haben. Es soll immer Ihre freie Entscheidung sein.

Bei einer bereits laufenden psychotherapeutischen Behandlung und Verweigerung einer Zusammenarbeit.

Kinder- und Jugendliche ohne Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. Beide sorgeberechtigten Elternteile müssen mit der Behandlung einverstanden sein.



Hypnose mit Kindern und Jugendlichen


Kinder haben noch auf natürliche Art einen unverkrampften und schnellen Zugang zur Trance.
Durch ihre Fantasie und große Vorstellungskraft sprechen sie daher gut auf Hypnose an. Das gilt gleichermaßen für Jugendliche, wenn sie sich darauf einlassen.
Über die spielerische Arbeit mit der Trance können Potentiale zur Ressourcenaktivierung geweckt werden, die eben auch bei Kindern die Bewältigungsmöglichkeiten von Stress  - oder Konfliktsituationen in Eigenkontrolle und dem Erleben der eigenen Wirksamkeit stärken sollen.
Fakt ist, dass leider zunehmend auch schon unsere Jüngsten mit Reizüberflutung oder unbewältigten Konflikten im sozialen Umfeld zu tun haben und auch eine hohe Erwartungshaltung zu sehr unterschiedlichen, diffusen Problematiken führen kann.
Hinter jedem Kind steht ein privates und familiäres Umfeld. Oft transportiert das Kind mit seinem Verhalten dessen Probleme, daher ist es sinnvoll, den unmittelbaren Kontext im Blick zu haben und unter Umständen auch mit den Bezugspersonen zu arbeiten.  


Beispiele für das Arbeiten mit Hypnose können sein

  • Reizüberflutung/Unruhe
  • schulischer Druck und Prüfungsangst
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen
  • Alpträume
  • mangelndes Selbstvertrauen
  • Nägelkauen u.ä.

Die Anamnese und das elterliche Vorgespräch sind mir sehr wichtig und finden mt dem Kind zusammen in offener Atmosphäre statt. Dabei werden alle Fragen geklärt, die Ziele festgesetzt und dem Kind spielerisch der Weg in die Hypnose gezeigt. Ziel ist, ein eigenes Handlungsspektrum zu vermitteln, dass auch zu Hause angewendet werden kann.


Bitte sprechen Sie mich im Einzelfall zur konkreten Klärung an, ob ich Ihrem Kind weiterhelfen kann.
Die Hypnose ist hier keinesfalls als Psychotherapie-Ersatz zu sehen. Falls es nötig sein sollte, andere Wege zu gehen, berate ich Sie über die weitergehenden Schritte gerne.

Auch hier gilt:
Meine Leistung tragen Sie als Selbstzahler und rechnen nicht über die Krankenkasse ab. Für Sie ist das von Vorteil, da Sie Termine ohne große Wartezeit erhalten können und Ihre Daten nicht an Ihre Krankenkasse weitergegeben werden. Selbstverständlich gilt im Rahmen der Gesprächssitzungen die Schweigepflicht.